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SDSL vs. Standleitung – ein Vergleich

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SDSL vs. Standleitung – ein Vergleich

 

 

Auf den ersten Blick haben Standleitungen und SDSL-Anbindungen allerhand Gemeinsamkeiten. So bieten beide Anschlussarten symmetrische Bandbreiten und mindestens eine feste IP-Adresse. Darüber hinaus sind sowohl Standleitungen als auch SDSL-Anschlüsse dazu geeignet, dem im Geschäftsleben immer weiter zunehmenden Bedarf nach höheren Upstream-Geschwindigkeiten Rechnung zu tragen. Daneben gibt es aber auch zahlreiche Unterschiede zwischen den beiden Anschlussarten.

 

SDSL: schnell und preiswert

 

Bei SDSL („Symmetric Digital Subscriber line“) handelt es sich um eine DSL-Zugangstechnik, die auf Kupfer basiert, und der Übertragung von Daten dient. Da sich Daten dabei mit der gleichen Geschwindigkeit in beide Richtungen (also Up- und Downstream) übertragen lassen, handelt es sich um eine symmetrische Leitung.

Aus diesem Grund eignen sich SDSL-Leitungen vor allem für Geschäftskunden, die eine symmetrische, kostengünstige Internetanbindung benötigen – beispielsweise, um auf ausgelagerte Server oder Cloud-Anwendungen zuzugreifen, um Homeoffices von Außendienstmitarbeitern anzubinden, oder um große Datenmengen zu verschicken. Auch im Bereich von Internettelefonie und Videokonferenzen spielen schnelle Übertragungsraten eine zunehmend wichtige Rolle. Da die für diese Anwendungen benötigten statischen IP-Adressen bzw. IP-Netze in jeder SDSL-Leitung inkludiert sind, ist der Betrieb der genannten Dienste mit SDSL problemlos möglich.

Im Vergleich zu einer Standleitung weist SDSL jedoch einen kleinen Nachteil auf, denn es handelt sich dabei um ein sogenanntes „shared medium“. Das bedeutet, dass sich alle Benutzer im Netzknoten die gleiche Leitung teilen. Die fest zugesicherten SDSL-Bandbreiten sowie die garantierte Verfügbarkeit (i.d.R. ca. 98,5%) seitens der Provider beziehen sich daher auch nicht auf den laufenden Betrieb, sondern nur auf die generelle Bereitstellung der SDSL-Leitung. Zudem können SDSL-Leitungen aus technischen Gründen nur eine maximale Bandbreite von 22,8 MBit/s erreichen.

 

Standleitung: kostenintensiv, aber hochperformant

 

Anders sieht es bei Standleitungen aus: Diese können eine symmetrische Bandbreite von bis zu 10 GBit/s erreichen. Bei Bandbreiten über 22,8 MBit/s muss hierfür allerdings eine Anbindung via Glasfaser erfolgen. Dafür punktet die Standleitung mit einer garantierten Bandbreite, die auch im laufenden Betrieb permanent zur Verfügung steht. Kommen Glasfasern zum Einsatz, liegt die garantierte Verfügbarkeit zudem bei 99,9% pro Jahr – bei einer Anbindung via Kupferkabel bei immerhin 99%. Damit sind Standleitungen die perfekte Lösung für Unternehmen, die auf ein dauerhaft hochperformante Internetanbindung angewiesen sind.

 

SDSL oder Standleitung - was ist das Richtige für mich?

 

Standleitungen gelten durch den Einsatz von Glasfasern als zukunftssicher und bieten bei höheren, garantierten Bandbreiten eine bessere Verfügbarkeit. Im Vergleich zu SDSL-Anschlüssen sind sie allerdings aufgrund der fehlenden Glasfaser-Infrastruktur noch nicht überall verfügbar und zudem wesentlich teurer.

 

Sofern Sie also einen schnellen, symmetrischen Internetzugang zu überschaubaren Kosten suchen, sind Sie mit einem SDSL-Anschluss gut beraten.

 

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Ihr SDSL-Team von firmensdsl.de